one night in bangkok

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Der letzte Tag in der Megametropole Delhi endete heute – zum Glück. Die Atemwege und Bronchien kündigten bereits Streik an. Der Smog wurde zu einer unerträglichen Last, aus der kein Ausweg führte. Wir waren beide mehr als glücklich, als wir morgens den klimatisierten und smogfreien Airport in Delhi betraten.

Der Checkin dauerte ungewöhnlich lange, aber der Flug startete ohne Verzögerung. Nach knapp dreieinhalb Stunden landeten wir in Bangkok. Auf einer Bank auf dem Airport überlegten wir die nächsten Schritte, Plan A war schnell ein Hotel zu finden um erstmal eine Basis zu schaffen, Plan B der schnelle Transfer nach Pattaya, wo wir uns erstmal ein paar Tage von den Nachwehen des Smogs erholen konnten. Wir entschieden uns für Plan A und den billigsten Weg in die Innenstadt von Bangkok, mit der Metro. Bereits hier merkten war ein deutlicher Kontrast zu spüren. Während in Delhi dichtes drängen,schubsen und schieben an der Tagesordnung ist, geht es in Bangkok wesentlich gelassener und ruhiger zu. Und auch der Verkehr war ungewöhnlich gut organisiert, nicht so organisiert und regelkonform wie in Deutschland, aber sehr viel strukturierter und auch ungefährlicher als auf den Straßen Delhis. Die Innenstadt ist sehr sauber, beeindruckende Bauten sind nicht selten an breiten Allee zu finden. Im Vergleich zu Rajong oder auch Pattaya sehr sauber, technisch modern und gut organisiert. Außerdem ist auch noch in Bangkok von der Warmherzigkeit und Gastfreundlichkeit der Thailänder viel zu spüren.

Nach ca. zwei Stunden fanden wir ein Doppelzimmer in einem Hotel, für knapp 1.400 Baht (ca. 35 Euro), sehr teuer für thailändische Verhältnisse, aber auch sehr sauber und hohem Standard. Nach einem Abstecher ins MBI, dem größten Einkaufscenter das wir jemals gesehen hatten, aßen wir erst einmal etwas. In einem Seitenflügel des MBI, dass ein Büffet von 110 unterschiedlichen Nationalitäten anbot, zu jedemLand wurden etwa 20-30 Gerichte angeboten. In einem Speisesaal wurde tolle Live-Musik gespielt. Der Preis für das Essen samt Getränke für zwei Personen 620 Baht (ca. 16 Euro). Nach einer kleinen Tour mit einem Tuk-Tuk gönnten wir uns abends noch eine Ölmassage. Für knapp 400 Baht konnten wir hier uns 2 Stunden so richtig entspannen. Das größte Abenteur steht noch bevor, ab dem 16. November sagen wir “leb wohl” und verabschieden uns von der Zivilisation.

Auf einer knapp 1.300 Kilometerlangen Tour über Angkor Wat in den warmen Süden Asiens. Über unser Hotel konnten wir uns bereits einen Stauraum für unser Gepäck organisieren. Wenn es jetzt noch mit einer fairen Miete für zwei Motorräder klappt, steht dem Abenteuer nichts mehr im Weg. Wir melden uns!