Shoppen auf thailaendisch

Tag 3, 30.05.2015

Das Ausschlafen hat sehr gut getan. Am späten Vormittag besuchten wir meinen alten Freund und zugleich besten Schneider der Stadt. Jaky, ein Mitte dreißigjähriger Inder aus der Gegend von Kalkutta. Nach einer kleinen Tasse starken Tee bestellte ich drei maßgeschneiderte Hemden, zwei aus Seide und eines aus Cashmere. Wir einigten uns dafür auf 1800 Baht.

Am Nachmittag ging es nach einer soften Thaimassage nach Jomtien zu einer der größten Märkte Thailands (dieser Welt). Gegen acht Uhr abends erreichten wir die erste Hälfte, mit vollen Tüten und allerlei Mitbringsel für Freunde. In der Hälfte des Marktes befindet sich der Food-Bereich. Hier gibt es auf einem QuadratKilometer alles was das Herz begehrt. Die ungewohnten Düfte wirken anfangs befremdlich und so manche Thailändische Köstlichkeiten bringt den Europäer ins schwitzen. Gekochte Scheinefüße, schwarze, getrocknete Eier, alle Arten von Insekten und Innereien und ein dutzend Tierschädel. Ich orderte unglaublich leckere Chickenteile mit einer Cornflakes Marinade die stark an KFC erinnerte und einem Becher mit Käse überbackenen Gemüse. Wassana aß Reis mit irgendetwas derart scharfem, dass ich nach einer Gabelspitze sofort einen Liter Cola verdrückte.

Zwei oder dreimal hatte ich einen kleineren Hitzeschlag. Nach einer kurzen Pause im Schatten und ein paar Liter Wasser ging es dann aber wieder. Und wieder verspürte ich den ganzen Tag diese harmonische und sehr liebevolle Art der Freundlichkeit der thais. Ich würde alle gekauften Sachen heute dagegen eintauschen ein Stück thailändischer Freundlichkeit mit nachhause nehmen zu können.

Morgen geht es mit einem gemieteten Auto nach Utah Thani.